Begleite mich auf meinen Weg auf dem Kampf gegen die Kilos

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Es ist sehr verletzend und gemein, was viele über eine Adipositas-Op denken - also eine OP, bei welcher z.B. der Magen verkleinert wird.

 

Das sei was für faule ohne Selbstdisziplin. 

 

Dabei wird sehr genau geprüft, ob die OP notwendig ist oder nicht.

 

Man unterzieht sich Untersuchungen, Blut wird abgenommen usw.

6 Monate lang dauert dieses Programm.

Es wird ein Ernährungsprotokoll geführt und die Ernährung wird umgestellt.

Fakt ist, durch die vielen Diäten ruiniert man sich den Stoffwechsel. 

Dadurch habe ich auch bei der Ernährungsberatung so gut wie nichts abgenommen. 

Es wurde medizinisch nachgewiesen, dass ich auf natürlichem Wege nicht abnehmen werde! 

Dieser Schritt der OP ist nicht ohne. 

 

Er verändert das ganze Leben. 

Viele Nahrungsmittel werde ich nach der OP nicht mehr vertragen, zum Beispiel sämtliche Getränke mit Kohlensäure. 

Ich werde nie wieder beim Essen auch etwas trinken dürfen. 

Für den Rest meines Lebens werde ich bestimmte Vitamine zu mir nehmen müssen, teilweise werden diese gespritzt, da der Körper sie nicht mehr aufnehmen kann.

Bei Familienfeiern o.ä. , wenn alle am schlemmen sind, sitzt man 2 Stunden lang vor seinem Teller mit einem hübsch angerichteten Hauch von Nichts und mümmelt daran herum, um nicht so ganz untätig einfach nur so am Tisch rumzusitzen,....

 

Die OP selber ist mit sehr starken Schmerzen verbunden. 

Über Wochen (!!) darf ich nichts festes zu mir nehmen. Die ersten Tage nur Wasser, dann 2 Wochen nur Suppen und dann 2-3 Wochen alles, was durch einen Strohhalm passt. 

 

Und dann muss man sich anhören, ich würde es mir ja sehr leicht machen .... 

 

 

VIELEN DANK! 

 

Lest diesen Blog und denkt mal darüber nach, was ihr von euch gebt!